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Von Melbourne nach Sydney - Teil 2

12. Jun 2019
ca. 4 Minuten

Von Eden in vier Tagen knapp 350 Kilometer nach Norden bis kurz vor Jervis Bay

Ursprünglich wollte ich die Reiseroute von Melbourne nach Sydney in zwei Teile aufteilen. Allerdings haben sich auf die zweite Woche mehr Fotos und Eindrücke verlagert, somit muss ich diese noch weiter unterteilen. Das größte Highlight der ersten 800 Kilometer, den Wilsons Prom National Park habe ich hoffentlich eindrücklich mit genügend Bildern belegt. Im zweiten Teil ging es in vier Tagen “nur” etwa 350 Kilometer weiter in Richtung Norden.

350 km nach Norden

An Tag 8 nach Melbourne ging es von Eden nördlich bis zum Parkplatz des Camel Rock Beach. Die Felsen hier sind seit Jahrhunderten eine heilige Stätte der Aborigines. Einer der Felsen sieht (mit viel Fantasie) aus wie ein Frauenkopf, die vor den gefährlichen Strömungen warnt.

Frauenkopf in der Felsformation, wer sieht ihn zuerst?

Eine kleine Wanderung weiter konnte man noch den Horse Head Rock von den Klippen aus sehen. Auch hier braucht man viel Fantasie. Wenn man sich vorstellt, dass das Pferd den Kopf gerade zum Trinken ins Wasser steckt, dann könnte das schon stimmen.

Horse Head Rock ist auch nicht so leicht zu erkennen

Da es dann schon später Nachmittag war, entschieden wir uns, an dem Parkplatz über Nacht zu bleiben. Da es keine Schilder bezüglich eines Übernachtungsverbots gab konnten wir mal wieder kostenlos bei Wellenrauschen einschlafen.

Am nächsten Tag ging es weiter und wir fuhren durch Narooma durch, wo der Australia Rock sein sollte. Und in der Tat ist hier ein Felsen, der ein ausgespültes Loch in Form von Australien hat.

Australia Rock in Narooma

Im weiteren Verlauf entlang von grünen Hügeln fuhren wir durch Bodella durch und stießen dort auf eine Werbung für ein Molkereigeschäft. Da es wieder einmal Zeit für eine Pause war stoppten wir hier. Auch wenn wir versuchen auf Milchprodukte zu verzichten, ganz ohne geht es auch nicht. So “mussten” wir leckeres Eis aus eigener Herstellung probieren. Die Erdnussbuttereiscreme war schon ein Traum. Alles war auch sehr stimmig eingerichtet, aber am interessantesten war die Deko vor dem Haus:

Kühe vor dem Molkereigeschäft Bodella Dairy

Abends stoppten wir dann im BIG4 Batemans Bay Beach Resort in der gleichnamigen Bucht. Bei einer leckeren Pizza in der Heat Woodfired Pizza Bar entschieden wir uns hier zur Entspannung einen Stopp von zwei Nächten einzulegen.

Pizza mit Grillgemüse in der Pizza Bar
Sonnenuntergang über Batemans Bay

Am 11. Tag unserer Fahrt von Melbourne nach Sydney ging es von Batemans Bay wenige Kilometer nördlich rechts von der Straße ab nach Pebbly Beach, ein Strand von dem Katrin gelesen hatte, dass dort Känguruhs sein sollten. Überraschenderweise war die Anfahrt über die schmale Straße kein Problem mit dem Camper. Dort angekommen war es tatsächlich wie versprochen: es tummelten sich Unmengen Känguruhs am Strand! So eine Kulisse hat man auch nicht oft.

Eine Gruppe Känguruhs am Pebbly Beach
Auch aus der Nähe betrachtet ließen sich die Känguruhs fotografieren
Entspannen am Strand muss auch sein

Nach dem tierischen Vergnügen ging es dann zurück auf die Hauptstraße und weiter nach Norden. Einen weiteren Abstecher in eine Bucht machten wir zum Bendalong Point. Hier hatten wir von einem Niederländer an der Great Ocean Road den Tipp bekommen, dass hier Stachelrochen direkt am Strand sind. Als wir ankamen, war eine kleine Gruppe Menschen im flachen Wasser und es sah aus der weiten Entfernung so aus, als würden sie etwas im Wasser beobachten. Als wir dann dort waren, war leider nichts mehr zu sehen. Auch der Einsatz der Drohne brachte keine Erkenntnisse über den Verbleib der Stachelrochen. Außer schönem, türkisem Wasser war nichts zu sehen.

Der Strand am Bendalong Point aus der Vogelperspektive

Als wir schon enttäuscht wieder gehen wollten, sahen wir wieder Jemand im Wasser. Ein Mädchen war mit frischem Fisch im flachen Wasser und fütterte den Stachelrochen. Somit kamen wir doch noch zu unserem weiteren Highlight in Australien. Sicher und eindrucksvoll zu beobachten ist der Stachelrochen natürlich aus der Luft!

Ein Stachelrochen am Strand - ganz schön groß

Kurz vor Sonnenuntergang setzten wir uns wieder in den Camper und es ging zurück auf die Hauptstraße. Wir hatten uns schon vorab für einen Rastplatz entlang der Autobahn entschieden. Die Bewong Rest Area war zwar an der Autobahn nicht der ruhigste Schlafplatz, aber dafür kostenlos.

Mit dem 215. Tag der Weltreise schließe ich den Beitrag nun ab, um den letzten Teil der Fahrt nach Sydney separat zu beschreiben.


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