Uyuni, Bolivien

Von Andreas Groll
13. Jan 2019
ca. 2 Minuten


Mit dem Nachtbus nach Uyuni und Impressionen aus einer Stadt, die nur von Touristen lebt

Tag 66 bedeutete für uns wieder eine Nachtfahrt mit dem Bus. Wir wollten in den Süden nach Uyuni zur weltgrößten Salzwüste. Nach Empfehlungen nicht nur von Boliviahop entschieden wir uns für Todo Turismo. Diese Firma bietet nur die nächtliche Überlandfahrt zwischen Uyuni und La Paz in beiden Richtungen an. Für knapp $35 erhält man einen Platz im Semi-Carma-Abteil, dass heißt der Sitz lässt sich auf ca. 140° nach hinten lehnen. Dazu erhält man am Abend noch einen warmen Snack und früh ein (trockenes Sandwich). Die knapp neunstündige Fahrt ging tatsächlich relativ entspannt vorüber, denn im Vergleich zu dem Bus von Peruhop waren die Sitzabstände doch spürbar länger. Der Bus war gefühlt sehr neu, allerdings gab es hier keine USB-Anschlüsse. Keine Ahnung wer so etwas heute noch baut.

Eine halbe Stunde vor Uyuni, kurz nach Sonnenaufgang, hielt der Bus an einer Aussichtsplattform mitten in der Pampa bei knapp über 0 Grad. Hier konnte man in der Ferne wieder schneebedeckte Berge sehen und auch schon die riesige Salswüste erahnen.

In Uyuni angekommen konnten wir wieder unser Zimmer frühzeitig beziehen und uns nach der langen Fahrt entspannen. Das Hotel Jumari war dabei vom Preis her angemessen. Wir hatten bei Booking.com mal wieder Glück mit einem Tagesangebot. Bei ursprünglich $70 die Nacht wäre das Hotel einfach überteuert gewesen. Wir bekamen es für $50 mit Frühstück, das ging in Ordnung.

Als wir uns in Uyuni umschauten erinnerte die Stadt irgendwie an eine amerikanische Stadt in der Wüste: quadratisch aufgebaut, große Straßen, große Plätze, wie ausgestorben und wenig attraktiv.

Spielplatz

Auf der großen Hauptstraße stehen aber viele Kunstwerke, die zumindest ein Foto wert waren und an die glorreichen Zeiten der Eisenbahn in Uyuni erinnerten.

Kunst

Kunst

Kunst

Kunstalternative

Besonders erwähnen möchte ich hier noch das Internetcafé im Geschäft der Wäscherei, in der wir unsere Wäsche waschen liesen.

Internetcafé

Beim Essen spezialisieren sich die ganzen Restaurants stark auf Pizza und Pasta, was meiner Meinung nach nur bedingt von Erfolg gekrönt ist. Die einzig vernünftigen Pizzas schien La Torre zu fabrizieren.

Die wohl wichtigste Attraktion, die größte Salzwüste der Welt, beschreibe ich im nächsten Artikel.

Andreas Groll

Andreas ist der Betreiber dieses Blogs. Er schreibt aktuell vermehrt über seine Weltreise und daher nur gelegentlich über IT-Themen.

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