500km durch die Anden nach Cusco

Von Andreas Groll
18. Dec 2018
ca. 2 Minuten


Von Arequipa durch das Hochland in die Inkahauptstadt Cusco

Der 28. Tag der Weltreise begann wieder sehr früh. Unser Bus ging ab 6 Uhr weiter in Richtung Cusco. Arequipa ist von großen Bergen und direkt einem Vulkan umgeben. Aus der Stadt heraus ging es also direkt in die Berge, direkt durch die Vororte, die interessant, aber sicher nicht schön anzuschauen sind.

Vorort

Vorort

Die Straße durch die Berge führte uns entlang steiler Abhänge, aber grundsätzlich waren die Straßen alle in einem so guten Zustand, dass man nur bedingt Angst haben musste. Es boten sich aber durchweg weite Aussichten an, eine davon ermöglichte auch einen Fernblick auf einen aktiven, dampfenden Vulkan.

Weitsicht

Vulkan

Nach ungefähr vier Stunden Busfahrt stoppten wir an dem Aussichtspunkt zur Laguna Lagunillas, dieser sollte laut Guide mit 4444m der Höchste Punkt unserer Reise sein. Laut GPS hatten wir zuvor aber die Spitze des Berges knapp höher überwunden. Da es sich um einen typischen Stopp handelte, gab es auch hier die typische Handwerkskunst zu kaufen, allerdings weit günstiger als z.B. in Arequipa. Hier konnte man sich schon einmal mit günstigen Mützen und Handschuhen eindecken.

Laguna

Entlang der Reiseroute musste ich aus dem Bus noch das typische Verkehrschaos innerhalb der Städte fotografieren.

Verkehrschaos

Über einen Mittagsstopp weitere vier Stunden entfernt ging es dann nach erneuten vier Stunden bis nach Cusco. Hier waren wir gegen 20 Uhr und der Bus hielt am zentralen Peruhop Busterminal. Von dort wurden wir in Taxis zu unseren Unterkünften gesetzt, da der Bus in den engen Straßen von Cusco keine Chance hätte.

Unsere Unterkunft hatten wir diesmal per AirBnB gebucht. Die Unterkunft für uns drei war mit insgesamt sechs Schlafplätzen, einer Küche, zwei Bädern und einem Wohnzimmer ausgestattet, also mehr als genug Platz. Da es nach dem Check-In schon recht spät war, sind wir dann gegen 21 Uhr noch in eine Pizzeria um die Ecke gegangen, die für peruanische Verhältnisse echt lecker war.

Pizza

Als wir dann nach 22 Uhr zurück waren erwartete uns der erste Schock: es gab in der gesamten Wohnung kein Wasser mehr. Der Vermieter hatte uns am Telefon schon so etwas angekündigt, allerdings sollte es einen 200-Liter-Tank zur Pufferung geben. In Cusco wird außerhalb des touristischen Stadtzentrums ab ca. 21:30 Uhr bis 4 Uhr das Wasser abgestellt. Leider funktionierte aber unser Wassertank nicht und somit konnten wir weder duschen, noch auf dem Klo spülen … schöne Sch****. Da wir am nächsten Tag um 6 Uhr schon wieder weiter zum Machu Picchu mussten, bedeutete dies ein erneut frühes Aufstehen, um wenigstens noch zu duschen.

Wie es dann am Machu Picchu weitergeht, folgt im nächsten Beitrag.

Andreas Groll

Andreas ist der Betreiber dieses Blogs. Er schreibt aktuell vermehrt über seine Weltreise und daher nur gelegentlich über IT-Themen.

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