Ruinen und Sehenswürdig­keiten um Cusco Teil 3

Von Andreas Groll
22. Dec 2018
ca. 2 Minuten


Tagestour nach Chinchero, Moray und den Salzminen im Nordwesten von Cusco

Unser Taxifahrer Ricardo holte uns an Tag 41 schon um 8 Uhr ab. Diesmal sollte es in den Nordwesten von Cusco gehen. Eigentlich ist das die Richtung vom Machu Picchu. Reist man zum Machu Picchu nicht mit der Bahn, dann kann man sicher eine der Sehenswürdigkeiten auch mit in seine Anfahrt oder Rückfahrt mit einbauen. Wir fanden es aber so wieder sehr komfortabel, nur einen Dreivierteltag mit Sightseeing beschäftigt zu sein. Eigentlich hätte zum Cusco Touristic Tickets noch Ollantaytambo gehört. Darauf haben wir aber verzichtet, denn Ollantaytambo wäre nochmal mindestens eine halbe Stunde weiter weg von Cusco gewesen. So blieben wir bei unserer “kleinen” Tour und Ricardo fuhr uns wieder für 80 Soles durch die Berge.

Chinchero

Der erste Stopp war das 24km entfernte Chinchero. Hier haben die Inkas wieder Terrassen in die Berge gehauen. Zusätzlich haben die Spanier noch eine Kirche oben drauf gebaut. Die Terrassen erstreckten sich über mehrere Ecken des Berges, umgeben von anderen Bergen, an denen an diesem Tag Regenwolken vorbeizogen.

Chinchero1

Chinchero2

Chinchero3

Moray

Die nächste Fahrt ging rund 18km weiter in den Nordwesten. Moray ist dabei nicht wieder nur eine Inka-Terrassen-Anlage. Die gesamte historische Anlage ist schon beeindruckend, denn hier wurden die Terrassen auf dem Berg in teilweise 70m tiefe Karsttrichter eingearbeitet. Durch diese bemerkenswerte Architektur ergeben sich verschiedene Mikroklimas, weswegen man annimmt, dass die Inkas Moray als Art Forschungslabor für Agrarprodukte genutzt haben. Man spürte auch diese Klimas, denn teilweise bewegte sich kein Lüftchen und es war heiß, obwohl auf den nächstgelegenen Berggipfeln Schnee lag.

Moray1

Moray2

Moray3

Maras Salzminen

Nach dem Besuch von Moray fuhren wir die auf dem Weg liegenden Salzminen von Maras an. Diese hatten nichts mit dem Ticket und Inkas zu tun und kosteten 10 Soles pro Person zusätzlich Eintritt. Auch die Salzminen waren beeidruckend. Schließlich fuhr man von einem Plateau eine Schlucht hinab, entlang derer sich terrassenartig Salzpfannen befanden. Und es waren nicht nur ein paar Salzpfannen, nein, Salzpfannen so weit das Auge reichte. Hier konnte man Einheimische beobachten, wie sie das Salz “ernteten”, welches durch die Hitze der Sonne in den Salzpfannen übrig blieb.

Salzminen

Salzpfannen

Salzpfannen2

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Andreas Groll

Andreas ist der Betreiber dieses Blogs. Er schreibt aktuell vermehrt über seine Weltreise und daher nur gelegentlich über IT-Themen.

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