Buenos Aires, Argentinien

Von Andreas Groll
28. Feb 2019
ca. 3 Minuten


Fünf Tage zu Besuch in der Stadt des Tangos

Nach dem Dschungel in Puerto Iguazú stand zum Abschluss von Südamerika noch ein Aufenthalt in Buenos Aires auf dem Programm. Die Tage haben wir eher entspannt verbracht: Ausschlafen, Haus des Geldes auf Netflix zu Ende schauen und natürlich ein wenig die Stadt anschauen.

Eine der touristischen Hauptattraktionen ist der Stadtteil La Boca. Hier reihen sich bunte Häuser aneinander und unzählige Restaurants buhlen um die Touristen. Zusätzlich stehen an allen Ecken übergroße Figuren der lokalen Helden, zu denen gerade hier im Stadtteil Diego Maradona gehört. Nebenbei gibt es in einigen Restaurants Tangoshows für die Gäste.

Maradona vom Balkon eines Hauses in La Boca

Viele Häuser haben einen bunten Anstrich

Ein bunter Innenhof

Auch der Papst ist vertreten

Aufwändige Verzierungen an einem Haus

Eine typische Speise ist das Choripan, eine Chorizo im Brotteig. Chorizo ist hier sehr beliebt, so findet man diese neben der Reinform auch als Chorizo auf Käse:

Chorizo auf Käse

Im neben La Boca gelegenen Stadtteil San Telmo gab es auf dem Platz Plaza Dorrego im Minutentakt Tangoshows für die angrenzenden Cafés und Restaurants.

Tangoshow auf dem Plaza Dorrego

Im Stadtteil Palermo Soho war sogar die Tangoschrittfolge auf dem Gehweg eingearbeitet:

Tangoschritte auf dem Gehweg

Generell ist Buenos Aires eine gewaltige Stadt. Der Verkehr ist typischerweise in Einbahnstraßen geregelt. Dabei sind es teilweise vierspurige Straßen, die Buenos Aires einfach riesig wirken lassen. Die Plätze sind zumeist auch von großem Ausmaß. Das alles wirkte viel größer, als wir es bisher in Südamerika gesehen haben.

Eine Statue auf dem Plaza Italia

Am letzten Tag machten wir noch einen Ausflug ins moderne Hafenviertel Puerto Madero, wo sich in Wassernähe unzählige moderne Hochhäuser befinden. In renovierten Hafengebäuden sitzen auch moderne IT-Firmen wie Google in bester Lage am Wasser.

Das Hafenviertel

Bemerkenswert waren auch die stillgelegten, symbolträchtigen Hafenkräne der VEB Kranbau Eberswalde, ein Überbleibsel aus den Geschäften mit der DDR, was sich aber gut in das Gesamtbild des Hafen einfügt.

VEB Kranbau Eberswalde

Am Freitag den 15. Februar sollte es dann am späten Abend (23:55) vom Flughafen EZE nach Auckland in Neuseeland gehen. Wir entschieden uns diesmal für Uber, da dies einfacher und vorhersehbarer als ein Taxi ist, es gibt einfach keine Kommunikationsprobleme. Für knapp über 20€ wurden wir zum Flughafen gebracht. In dem Uber-Preis waren auch direkt alle Mautgebühren enthalten.

Eine spannende Phase hatten wir dann auch noch einmal direkt am Check-In-Schalter. Trotz aller umfassenden Recherchen haben wir übersehen, dass wir für die Einreise nach Neuseeland nicht nur ein Weiterflugticket brauchten (das wussten wir), sondern auch ein erteiltes Visum, wenn im Weiterreiseland Visumspflicht besteht. Dafür mussten wir ein wenig gestresst noch am Flughafen das Online-Visum für Australien beantragen. Zur Dramatik passte auch, dass das Onlinesystem von Australien dauernd Fehlermeldungen ausspuckte und dann am Ende die Bestätigung auch fast 15 Minuten brauchte. Glücklicherweise konnten wir dann trotzdem noch unsere Bordkarten entgegennehmen.

Kurz vor 0 Uhr saßen wir dann pünktlich im Flieger und mussten uns von Südamerika verabschieden. Ich versuche demnächst mal noch einen zusammenfassenden Beitrag dazu zu schreiben.

Andreas Groll

Andreas ist der Betreiber dieses Blogs. Er schreibt aktuell vermehrt über seine Weltreise und daher nur gelegentlich über IT-Themen.

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